Monatsarchiv: April 2016

Die Gedanken der kleinen Leute, …

…, legitime Gedanken, wichtige Gedanken,
aber …

… am besten der Leser schaut selber mal rein und bildet sich eine eigene Meinung: click!

Zwei Hammerthemen

Am kommenden Dienstag wird es spannend! (click)

Die üblicherweise im Rathaus stattfindende Ratssitzung findet ausnahmsweise in der Aula des Gymnasiums statt. Das „Warum?“ ist klar, denn wenn zwei so große Themen, wie die „Ortsumgehung“ und „Windkraft“ besprochen werden, dann kommen auch leicht mal 250 interessierte Bürger zusammen.

Und beide Themen haben es echt in sich. Letztendlich sind auch alle Bürger Harsewinkels davon betroffen, denn im Falle der Ortsumgehung ist es schon sehr, sehr wichtig, genau darüber nachzudenken, ob man große Teile der schönen Natur um uns herum für laute und umweltbelastende Straßen opfern möchte. Und genauso muss man stark in sich gehen, ob man der Windkraft zugunsten von mehr energetischer Unabhängigkeit Raum schaffen möchte oder eben nicht.

Und in beiden Fällen sollte schon etwas mehr als das St. Florians-Prinzip auf den Tisch kommen.

Vielleicht …

… sollte sich die Politik/Stadtplanung in Harsewinkel mal mit ihren Kollegen in Rietberg unterhalten, denn dort steht eine neue Runde Gewerbegebietsplanung an, wie Die Glocke heute berichtet (leider steht dieser Artikel aktuell nicht im Web). Weiterlesen

Podiumsdiskussion der CDU

Für den 23.4., 11 Uhr lädt die CDU zu einer Podiumsdiskussion im Saal Poppenburg ein. Dazu heißt es u.a. im Flyer:

„Der Bundesverkehrswegeplan 2030 und der darin vorgesehene Bau der Südtangente zur Entlastung der B513 erhitzt momentan die Gemüter und wirft viele Fragen auf.
Wir wollen Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Fragen zu stellen und werden versuchen, diese zu beantworten und das vorgesehene Verfahren zu erklären.“

Werden auf dieser Podiumsdiskussion auch die Interessen der Bürger vertreten, die die UWG wählen, die die SPD wählen, die B90/Die Grünen wählen, die gar keine Partei wählen (was sogar aktuell die Mehrheit ist)?

Warum wird so eine Podiumsdiskussion nicht NEUTRAL von der Stadtverwaltung, von der Bürgermeisterin ausgerichtet?

Ist das Thema nicht ein Thema ALLER Bürger Harsewinkels?

Viele Bürger sind beruflich heutzutage stark eingespannt. Muss die Politik deswegen nicht Informationsveranstaltungslösungen anbieten, von denen ALLE Bürger profitieren?

Ist die ständige, einseitige Parteinahme gerade auch in großen Themen nicht kontraproduktiv? Gibt es demnächst auch noch Podiumsdiskussionen der anderen Parteien zu diesem Thema?

Wo ist denn hier die Bürgernähe, die Bürgermitnahme?

Eigentlich traurig, dass sich hier Politik nicht weiter entwickelt, sondern ewig in alten Pfaden herum latscht.

 

Flagge zeigen für den Kiebitz

Die Glocke informiert.

Politik/Hintergrund

In der Tageszeitung jungeWelt stand heute ein Bericht über Kuba. Bemerkenswert war dort folgende Passage:

„… Fast amüsiert erwähnte Castro den Dissens mit westlichen Regierungen zum Thema Menschenrechte. Über seine Gespräche mit US-Präsident Barack Obama bei dessen Besuch im März erzählte er, dieser habe kritisiert, dass es in Kuba nur eine Partei gebe. »Stimmt, genau wie bei euch«, habe er geantwortet, worauf Obama erwidert habe: »Nein, wir haben zwei, Demokraten und Republikaner.« Dem habe er, Castro, entgegnet: »Das ist dasselbe, als wenn wir in Kuba zwei Parteien hätten: Fidel führt die eine und ich die andere!« …“

Diesen Zeilen könnte man die provokante Frage anschließen, wie viele Parteien haben wir eigentlich in Deutschland? (click)

 

Zahlen

Einbrüche im Kreis Gütersloh 2014: 549
Einbrüche im Kreis Gütersloh 2015: 759

Woran liegt das?

Folgende Zuschrift erreichte uns:

Ein externer Berater (Herr Tischmann von der Firma Tischmann Schrooten) gibt dem Bau- und Planungsausschuß den Rat einen Flächennutzungsplan konform zur Landespolitik mit der Ausweisung von Windvorrangsgebieten zu entwickeln. Da gibt es aus der Bürgerschaft etwas Gegenwehr und die Politik verfällt in Polemik, anstatt ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Bei der Verwaltung sieht es nicht anders aus. Anstatt kreativ zu sein und Möglichkeiten oder Chancen zu entwickeln, verlässt man sich auf den Vorturner Herrn Tischmann. Soll der sich doch die Finger verbrennen.

Politik und Verwaltung, ein kompetenzloser, machtverliebter und ideenloser Haufen?

Immer mehr, was von diesen Herrschaften angepackt wird, endet in einer einzigen Enttäuschung

– Planung eines sozialen Ghettos (neben REWE)
– Planung von Wohnbebauung, wo seit Jahren eine Ortsumgehung
(Südumgehung) eingezeichnet ist
– Industriegebiete in Wohngebieten (Auf den Middeln)
– Klimaschutzträumereien
– …

Ich frage mich manchmal woran das liegt?
Hier werden Chancen, ungeachtet der Tragweite, einfach so weggeschmissen.

Wir lassen das einfach mal so im Raum stehen.