Monatsarchiv: Dezember 2014

Weihnachtsgruß 2014

Hallo liebe Vereinsgründer und Mitstreiter,

wir wünschen euch und euren Familien ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Weiterlesen

Advertisements
Bild

„Dialog auf Augenhöhe“ – der frisch gewählte Vorstand

Aus der „Initiative“ wird ein „Verein“ (Neue Westfälische und Die Glocke berichten).

25 Prozent!!!

Jeder vierte Europäer ist zu großem Lärm ausgesetzt!!!
(click) Weiterlesen

Sie sind herzlich eingeladen!

Nicht umsonst heißt unsere Seite „Für den Bürger …“ aber besonders natürlich auch „… mit dem Bürger“.

Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Meinung mitzuteilen. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar. Vereinzelt haben sich ja schon einige Bürger aus Harsewinkel getraut, unter dem einen oder anderen Artikel ein kleines Statement zu hinterlassen. Recht herzlichen Dank.

Natürlich sind auch deutliche Worte erlaubt, aber behalten Sie bitte stets einen Blick auf die Netiquette.

Einladung zur Gründungssitzung

Wir laden jeden herzlich ein, der unseren Verein unterstützen möchte, am
21. Dezember 2014
bei der Gründung um
18 Uhr im Heimathaus
dabei zu sein. (siehe auch Neue Westfälische) Weiterlesen

Es war ein schwarzer Tag für Bürgerbeteiligung und Transparenz!

Zur am vergangenen Dienstag geänderten Geschäftsordnung des Rates der Stadt Harsewinkel schreibt unser Sprecher, Thorsten Götker, folgendes: Weiterlesen

Vereinsgründung

Mit einer „Initiative“ kann man ohne Frage so einiges erreichen und wir können auch nur jeden Bürger und jede Gruppe von Bürgern raten, „initiativ“ tätig zu werden, wenn sich irgendwelche Dinge bewegen/verändern sollen.

Unser „Ding“ ist allerdings mittlerweile so groß geworden, dass man einfach eine bessere/größere Organisation dafür benötigt, deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einen Verein zu gründen.

Natürlich soll dieser Verein in erster Linie und an erster Stelle das Thema „Harsewinkeler Stadtplanung“ bzw. das Thema „Auf den Middeln“ in den Focus nehmen, aber darüber hinaus soll es natürlich mehr werden.

Im Moment arbeiten so einige Leute in unserer Initiative an dieser Gründungsidee. Eine Satzung entsteht gerade, Flyer nehmen Form an, Inhalte werden diskutiert aber eine Sache liegt uns besonders am Herzen: wir möchten die Interessen der Bürger in den Mittelpunkt stellen und das nicht so abstrakt, bürokratisch und politisch wie wir es bisher erfahren haben. Dabei soll dieser Verein für alle Bürger unserer Gemeinde offen sein.

Und getreu dem Motto „Learning by doing“ werden wir in Kürze einfach mal den ersten Schritt machen und den Verein gründen. Alles Weitere wird sich dann finden.

Weitere Infos folgen.

Ein schwarzer Tag für Transparenz und Bürgerbeteiligung?!

Heute tagt der Stadtrat (click).
Der Tagesordnungspunkt 25 hat es in sich.
Wir sind sehr gespannt.

Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten, eMail an die Fraktionen

Der folgende Text wurde in Form einer eMail am 8.12. um 0:12 Uhr an führende Vertreter der hiesigen Parteien geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Dienstag, den 09.12.2014 werden Ihre Ratsmitglieder über die Durchführung der Kanalarbeiten im Bereich des Bebauungsplan Bröke abstimmen.

Aus rechtlicher Sicht sollte dem nichts entgegenstehen.

Wir bitten nur zu bedenken, dass die Aufplanung der Bröke parallel mit dem Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Auf den Middeln entstanden ist. Dieser Bebauungsplan ist außer Kraft gesetzt und die Verwaltung hat auch auf eine mündliche Verhandlung mit dem OVG verzichtet.

Nicht nur wir gehen davon aus, dass die jetzige Aufplanung des Gewerbegebietes in vielen wichtigen Punkten des Bebauungsplanes nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt und für vollkommen unwirksam erklärt wird.

Eine vollständige Neuaufplanung wird erforderlich werden und neue Aspekte sollten berücksichtigt werden.

Diese Neuaufplanung sollte aber auch das Wohngebiet Bröke einschließen.

Lassen Sie es z.B. zu, dass mehr Grün entsteht. Warum keinen großen Grünstreifen vom Sertürner Weg bis zur Steinhäger Straße, von der Vörnste Bring bis zum Remser Weg.

Das jetzige Gebiet wird aktuell täglich von mehr als einhundert Anwohnern für die Erholung genutzt.

In der jetzigen Planung des neuen Wohngebietes gibt es dies nicht, alles wird versiegelt, man nimmt jung und alt vollkommen die Erholungsfläche.

Die Stadt ist jedoch der Annahme, sie gewinnt das Verfahren und will dort einen metallverarbeitenden Vierschichtbetrieb ansiedeln. Falls die geplante Halle kommt, so wird dieser Komplex in der erste Ausbaustufe in den Morgenstunden erheblichen Schatten werfen. Dieser Schatten wird morgens bis 10/11:00 sommertags mindestens 37m, wintertags mindestens 85m lang sein.

Dies bedeutet viele Grundstücke im Neubaugebiet ohne gesundes direktes Sonnenlicht, in dem niemand von uns und Ihnen wohnen möchte und die kaum verkäuflich sein werden.

Was soll da für ein Wohnen entstehen oder existieren?
Was ist das für eine Planung?

Zu diskutierende Änderungsvorschläge gibt es viele.

Nehmen Sie sich durch den anstehenden Beschluss am 09.12.14 nicht die Flexibilität, um auf anstehende Planungsänderungen in Zukunft reagieren zu können.

Stoppen Sie den Bau der Kanalarbeiten.

Denn erst mit dem Entscheid zum Normenkontrollverfahren wird eine detailliertere Bestätigung des Eilantragsbeschlusses erfolgen.

Dieses sollten die Juristen bzw. die Gremienvertreter des Bau- und Planungsausschuss bestätigen können.

Wenn dann im Zeitraum Juni-September 2015 das Ergebnis des Normenkontrollverfahrens zu erwarten ist, erhoffen wir uns anhand dieser Begründungen die Einsicht der Entscheidungsträger im Rat, einer weiteren Aufplanung in dieser Art und Weise zu widersprechen. Falls Sie nach dem Normenkontrollverfahren weiterhin an den Plänen festhalten, bleibt Ihnen ausreichend Zeit für die Kanalarbeiten während der neuen Aufplanung.

Dann könnte man unter Beteiligung der Bürger ein wirklich schönes, ansprechendes Wohnbaugebiet mit Grünanlagen bzw. Parkanlagen schaffen.

Wir würden Ihnen sehr danken, diesen Einwand in Ihrer Fraktionssitzung vor der Ratssitzung anzusprechen.

Wir bedanken uns und verbleiben mit freundlichen Grüßen.
i.A. Thorsten Götker

Arbeiterstadt Harsewinkel

Am 4.12. nutzten zwei Vertreter unserer Initiative die Gelegenheit, die Bürgermeisterin in der Bürgermeisterinsprechstunde aufzusuchen. In dem sachlichen Gespräch wurden im Wesentlichen von beiden Seiten die bekannten Positionen vertreten.

Ein Detail dieses Gesprächs ist sicherlich erwähnenswert. Auf die Einschätzung unserer Vertreter hin, dass das Erscheinungsbild der Stadt durch diese Planung im Bereich „Auf den Middeln“ verschandelt werde, äußerte unsere Bürgermeisterin, dass Harsewinkel eine Arbeiterstadt ist und man das ruhig sehen dürfte.

Wir nehmen diese Aussage mal erstaunt zur Kenntnis, möchten das an dieser Stelle aber nicht weiter kommentieren.