Monatsarchiv: Juli 2014

Unfällhäufigkeit schon jetzt ein Problem!

Erinnern wir uns kurz: Die Steinhäger Str. ist für Harsewinkel schon eine besondere Straße, besonders im Hinblick auf den Lieferverkehr aber auch im Hinblick auf die verkehrliche Anbindung (Schulkinder! Ältere Bürger!) des Wohngebietes ‚Auf den Middeln‘ (östlicher Teil). Schon mehrfach gab es Unfälle auf dieser Straße, so dass eine Sorge seitens der Bürger bei einem ’neuen‘ Baugebiet, dass eben über diese Straße angebunden wird, durchaus berechtigt ist. Selbst die SPD ist ‚verwundert‘, wie es in einem ihrer WebArtikel heißt. In diesem Zusammenhang bekommt die Zahl ’50‘ eine ganz neue Bedeutung. Denn diese Zahl wurde u.a. genannt, als Anwohner die Politik besorgt fragten, wie viele zusätzliche Lkw’s pro Woche durch die neuen Betriebsaktivitäten der Firma Hujer Lasertechnik GmbH denn über die Steinhäger Str. rollen würden.

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Neulich – Bericht aus dem Alltag (22.7.2014)

„… Ich lag im Bett und mich störte der Lärm draußen (Robert-Koch-Str.). Ich dachte schon, unser elektrischer Rasenmähroboter hätte sich zur Unzeit auf den Weg gemacht (23:35 Uhr).
Mit Rücksicht auf die Nachtruhe der Nachbarn verließ ich mein Bett.
Auf der Suche nach der Lärm-Quelle musste ich dann doch einen fahrbaren Untersatz bemühen und siehe da: Firma Windau wurde so spät abends per Tankwagen mit Hochdruckeinspritzung und unter Volllast laufenden Aggregaten mit Gas versorgt (Fa. Linde).
Gegenüber bei der Fa. Hujer waren aber auch sämtliche Hallentore auf.
Das zur Dokumentation notwendige Handy hatte ich leider nicht dabei. Als ich damit zurück kam, war der LKW fertig. Der Fahrer baute gerade ab, so dass ich den Betankungs-Lärm nicht mehr dokumentieren konnte.
Hujer arbeitet aber durch.
Wie die Anwohner das dort aushalten können ist mir schleierhaft. …“

Anmerkung der Redaktion:
Ein interessantes Detail in diesem Zusammenhang sollte, wie wir finden, unbedingt erwähnt werden: Ein Ratsmitglied der CDU, dass direkt neben der Firma Hujer Lasertechnik GmbH wohnt, setzt sich außergewöhnlich ‚engagiert‘ FÜR Hujer’s neuen Standort ein. Interessant auch, dass er, obwohl in gewisser Weise befangen, bei den Abstimmungen mitstimmen darf. Da kann man zurecht fragen, warum zu Anfang jeder Ratssitzung der §31 Abs.4 GO NRW erwähnt wird? Wir finden das beschämend.

Bebauungsplan tritt in Kraft

Hier geht es zum Amtsblatt unserer Stadt.